Portfolio

Folgende Projekte entstanden im Rahmen der Kunst-Bachelorarbeit der Abschlussstudenten 2016


Dieses Projekt zeigt die durch das Smartphone ausgelöste, sich verändernde Art der Kommunikation und Interaktion am Essenstisch.

 

Das aktuelle Thema weist auf die Zusammenkunft der Familie versus digitalisierter Medienmensch hin.

 

 

Meine Absicht ist es, auf ironische Weise auf den Stellenwert der Smartphones in unserer Gesellschaft zu reagieren.

                       Julia Birkenmaier



 Till Odermatt

 

Das Projekt Animax bietet den Menschen die Chance, bedrohte Tierarten vor ihrem Aussterben kennenzulernen. Wir sammeln seltene Bilder und Videos und recherchieren Lebensgeschichten. So profitieren unter anderem die Metalltarantel, der Murmelkäfer und der Sägefisch von der intensiven Aufmerksamkeit der Animax Corporation.

Uns stellen sich hierbei zwei Fragen: Was ist der Unterschied zwischen einem unbekannten Leben und dem Tod? Und: Ist der Wert unserer eigenen Existenz womöglich eine Täuschung der Sinne?



Sonja Käser

Der Zufall als Inspiration.

Ausgehend von Maserungen, Flecken, Schattenwürfen, Mustern etc. kam ich spielerisch auf verschiedenste Wesen, die ohne jene Vorgaben nicht entstanden wären.

 

Von meinen Entdeckungen ausgehend darf gerne ausprobiert werden. Ich lade ein, sich an den selbst befleckten Tisch zu setzen und seiner Kreativität freien Lauf zu lassen.



Agatha Gück

 

Objekte zwischen Faszination und Ekel: Quallen werden als „Mittelsmann der Zerstörung“ oder „Bakterien in einer offenen Wunde“ bezeichnet. Sie nutzen das gestörte Ökosystem, um sich ungebremst zu vermehren und verschlimmern die Probleme, die wir dem Meer zugefügt haben, primär demjenigen der Überfischung. Quallen sind für mich eine Metapher für unseren Umgang mit dem Klimawandel. Die gegenseitige Anpassung zwischen Mensch und Qualle hat mich zu dem Titel inspiriert: Adapt.



Rosemarie Fischer-Bernard

 

Eine Untersuchung zu Ordung, Rhytmus und Störung. 

Mein Interesse gilt der Untersuchung des Begriffes «Ordnung» und der Idee, ein Ordnungssystem zu stören, bzw. zu beeinflussen. Gleichzeitig untersuche ich die Thematik der Ordnung des Objektes im Hinblick auf seinen Rhythmus und die eigene Ordnungsstruktur


 

Mihajlo Nenad

 

Die Arbeit befasst sich mit Fragen der Empfindsamkeit interagierender Personen gegenüber virtuellen Darstellungen. Genauer wird die emotionale Empfindung gegenüber digital erzeugten Landschaften als Thematik aufgegriffen.

Mit alltagstauglicher Virtual Reality-Technik taucht der Besucher in eine digitale Parallelwelt ein, die ihn auf eine interaktive Reise durch lichtdurchflutete Landschaften mitnimmt. 

 



Taru Schmid

Wie künstlich ist unsere Natur? 

 

Obwohl es nahezu keine gesetzlichen Normen bezüglich der Form von Gemüse und Früchten im Offenverkauf gibt, werden dennoch nur diejenigen angeboten, welche einer Idealform entsprechen.

Die Arbeit geht von der These aus das vieles in unserem Alltagsleben genormt ist, ohne dass wir uns dessen bewusst sind. Die Installation zeigt auf, dass die Natur mehr Vielfalt an Formen erzeugt. Ebenfalls legt sie dar, wie stark unsere eigene Erwartungshaltung an eine bestimme Form von einem Gemüse oder einer Frucht ist. 

Die Objekte sind Nachbildungen eines natürlichen Vorbilds. 

 



Chantal Converti

 

In einer fotografischen Auseinandersetzung habe ich mich mit dem Selbstportrait beschäftigt. Über das Portrait, Eva und eine Tischsituation bin ich schliesslich zu meiner finalen Idee der „Body Sculptures“ gekommen. Das Werk besteht aus einer Serie aus fünf Bildern, die zusammen verschiedene Aspekte von Körperlichkeit und deren Abstraktion zeigen.



Marie Thérèse-Véron

 

Sichtbarmachen des Unsichtbaren / Unsichtbarmachen des Sichtbaren

 

Inhalte der Arbeit sind das Porträtieren eines Gegenübers und der Wahrnehmungsprozess sich ständig ablösender Momente; zweier Nichtkonstanten in permanenter Verän­derung.

Der Beobachtete sendet fortwährend Signale, jede kleinste Mimik sind Zeichen, Botschaften, Momente der Ver- resp. Entschlüsselung und bleibt gleichzeitig unantastbar. Die Beobachterin tastet ab, reagiert, erfasst, interpretiert, gewichtet, wählt aus, entscheidet, macht sichtbar, löscht aus. 

Was wird dargestellt, was wahrgenommen wird, aber nicht sichtbar ist? Was wird unsichtbar gemacht, was sichtbar ist?



Jonas Studer

 

Während der Arbeit an seinem BA Kunstprojekt, bewegte sich Jonas Studer vorwiegend auf dem breiten Feld der Malerei. Sie ist für ihn kein ebenes Gelände. Die Malerei ist für ihn ein Zurechtfinden in unwegsamer Natur, eine gut vorbereitete und lustvolle Forschungsreise, die ihm stetig neue Erkenntnisse in Erfahrung bringen lässt.

Auf seiner Forschungsreise lotete Jonas Studer ganz bewusst die Grenzen zwischen Neugier, Beobachtung und Voyeurismus aus.




 

Claudia Bachmann

 

Hirn | Verknüpfung | Verdichtung | Komplexität

 

Das Hirn - eines der komplexesten Systeme überhaupt – wird oft als Zentralcomputer all unseres Handelns und Seins beschrieben. Über Hirn nachdenken heisst, über Lebenswelt, aber auch über Wahrnehmung und Wahrnehmungsprozesse nachdenken.

 Die künstlerische Umsetzung des Themas erschloss sich durch die naheliegenden Begriffe der Verknüpfung, Vernetzung und Verdichtung. Nicht das Organ als solches, sondern Komplexität und ihre visuelle Darstellung wurde zum bildnerischen Inhalt.



Song Vega 

 

Viele Produkte sprechen gezielt unsere Emotionen an. Sie versuchen ständig unsere Begehren zu wecken oder unbefriedigte Sehnsüchte zu stillen. Sie spielen mit unseren Vorstellungen von Individualität und Einzigartigkeit. Vielfach versucht man dies zu erreichen durch einen Imagewechsel oder kleine modische unwesentliche Veränderungen. Dadurch verliert das vorgängige Produkt schnell an Wert und Interesse.

 

Produkte welche bei der Installation aus Zellophanfolie gezeigt werden sind: Mode, Unterhaltungselektronik Superfood und das gezüchtete Haustier, welches einen besonderen Stellenwert einnimmt. Das Tier wird manipuliert, kastriert und gefügig gemacht und soll dem persönlichen Wohlbefinden dienen. Die Freiheit des Tieres beschränkt sich auf Zuneigung und Treue. Es wird zu einem begehrenswerten Produkt gemacht.